Die Top 5 40k Romane

Erscheinungsdatum: 18.12.2023

Update: 19.05.2024 (Historitor Flo)

Autor: Historitor Michael

 

Am 16.02.2011 veröffentlichte ich hier auf librum-40k.de meine erste Rezension(hier ist der dazugehörige Blogpost).

Seitdem habe ich mehr als 300 Warhammer 40k Romane gelesen. Andere hätten in dieser Zeit vielleicht fließend eine Fremdsprache gelernt. Ich kann dafür fließend die Warhammer 40k Lore ;)

 

Was sind meine Top 5 Einzelromane? Das war tatsächlich gar nicht leicht zu beantworten.  Ursprünglich wollte ich die Frage ohne die großen Serien wie Horus Heresy, Gaunts Geister, Die Primarchen und alles rund um Eisenhorn und Ravenor beantworten. Das ist mir nicht gelungen, denn dafür gibt es einfach zu gute Einzel-Romane dort. Aber genug der Einleitung - hier kommen die Top 5 von Historitor Michael:

5. Seelenjäger (März 2013) 

Beim Schreibstil von Aaron Dembski-Bowden scheiden sich die Geister. Ich persönlich schätze seinen Stil sehr. Die gesamte Nightlords Reihe ist aus meiner Sicht ausgezeichnet, denn dort wird die Motivation einer Nightlords Gruppe, die seit Jahrtausenden gegen das Imperium kämpft, klar verdeutlicht. Obwohl alle in der Gruppe aus unterschiedlichen Gründen am Kampf festhalten, eint sie doch die Kameradschaft und der Hass auf das Imperium. Hinzu kommen viele Anspielungen und Rückblenden auf historische Ereignisse. 

4. Mensch und Maschine (Juli 2021)

Für mich eine Überraschung, gehört der Roman doch zu der Warhammer 40k Krimi Abteilung. Und Krimis sind normalerweise nicht meine Lieblingslektüre. Aber die Handlung ist fesselnd und Guy Haley erweckt hier das dystopische Warhammer 40k Setting zum Leben. Ein Aspekt ist der Verbot von künstlicher Intelligenz. Wie schafft man trotzdem "Roboter"? Servitoren sind die Lösung. Wie diese "erschaffen" werden, ist eine der besten Darstellungen des "Grim Dark Futures".

3. Der erste Ketzer (August 2012)

Als ich den Titel vor über 10 Jahren las, hieß er noch Ketzerfürst. Teil 14 der Horus Heresy Reihe. Innerhalb der Horus Heresy Reihe habe ich mehrere Romane mit 10 Punkten bewertet. Warum habe ich den Titel für die Top Liste ausgewählt? Naja, wieder Aaron Dembski-Bowden. Aber vor allem: Warhammer 40k lebt auch davon, dass die Grenzen zwischen Gut und Böse oft verschwimmen. Dieser Roman ist der Hintergrund, wieso Lorgar das Imperium verraten hat. Und ist damit der historische Ausgangspunkt für die Horus Heresy. Und hierbei sind die Rollen von Gut und Böse noch nicht festgelegt

2. Büsser (März 2021)

Ich denke, die Inquisitoren Ravenor und Eisenhorn werden den meisten Fans etwas sagen, werden dort abseits von Space Marines doch auch viele Grundlagen gelegt, die das Warhammer 40k Universum mit Leben befüllt. Die Alizebeth Bequin Reihe schließt an diese starken Reihen an und neben der titelgebenden Protagonisten hat die Reihe auch starke Verbindungen zu den beiden Inquisitoren. Einfach spannend mit enormen Cliffhanger am Ende von Teil 2. Dan Abnett, schreib schneller!

1. Der Anarch (März 2019)

Dan Abnett sichert sich neben der Silber- auch die Gold-Medaille bei mir. Die Gaunts Geister Reihe geht gut los und schwächelt in der Mitte etwas. Die letzten 3 erschienenen Romane Die Festung, Der Kriegsherr und Der Anarch sind aber alle sehr gute Warhammer 40k Literatur, wobei Der Anarch wirklich überragend ist. Gaunt und seine Geister altern und sterben mit jedem Band etwas mehr. Aber einige sind noch übrig und so hoffe ich doch stark, dass es hier noch weitere Bände in Zukunft gibt. 


Auch wenn ich noch nicht annähernd so lange in der Warhammer 40.000 Lore unterwegs bin wie der geehrte Historitor Michael habe ich mittlerweile doch einige Titel gelesen und mir einen recht guten Überblick machen können. 

Allerdings sind es auch bei mir keine reinen Einzelromane geworden, sondern immer Bestandteile von Reihen - teilweise aus insgesamt sehr starken Reihen, teilweise aus Reihen, die eher schwach weitergingen. 

Sicherlich könnte sich diese Aufstellung hier noch einmal ändern, wenn ich endlich dazu gekommen bin gewisse Reihen nachzulesen. Für heute sind es jedoch die untenstehenden Titel:

5. Der rächende Sohn - Feuerdämmerung #1

Auch wenn leider nicht jeder Titel der Reihe abliefern konnte, gefiel mir dieser Auftakt wirklich ausgesprochen gut. Es war der Aufbruch zu einem neuen Kreuzzug, um das Wohl der Menschheit zu retten. Es wurden viele spannende Charaktere eingeführt, deren Geschichte ich unbedingt folgen wollte. Zum Schluss dann die Szene in Guillimans Räumlichkeiten - ja, das hat mein Fan-Herz höher schlagen lassen!

4. Die Krieger von Ultramar

Nach dem ersten Band konnte ich nicht lange warten - ich wollte unbedingt wissen, wie die Geschichte um Uriel und seine 4. Kompanie der Ultramarines weitergeht!

Der Auftrag, dem sich der junge Captain gegenüber sieht ist kein leichter: stellt euch einer Flotte der Tyraniden entgegen und haltet Stand - oder sterbt bei dem Versuch!

Graham McNeill hat es wirklich großartig verstanden, den Spannungsbogen zu halten und auch hier gab es so viele Charaktere innerhalb der Geschichte bei denen ich einfach mitgefiebert habe. Abgesehen davon war das mein erster Roman mit den Tyraniden - einem wirklich grausamen Gegner!

3. Der Leichenthron - Die Schattenchronik von Terra #1

Was soll ich sagen? Wer einen hochspannenden, packenden Roman auf Terra kurz vor Ausbruch der Cicatrix Maledictum und der damit verbundenen Folgen sucht, der wird hier von Chris Wraight zu 100% abgeholt. Eine junge Interrogatorin, die einem neuen Meister unterstellt wird, der mürrischer und eigenbrödlerischer kaum sein kann, Custodes... Für mich ein absolut lesenswerter Roman aus dem jüngeren Warhammer 40.000 Geschehen.

2. Ahriman: Immutatus 

Das Finale der ersten Ahriman-Trilogie führt unglaublich viele Fäden zusammen und ist ein Feuerwerk an Action und Zauberei - weshalb man auch wirklich aufmerksam sein muss, um nichts zu verpassen und am Ende sehr verwirrt dazustehen. Aber genau das fand ich so spannend und wirklich gut von John French umgesetzt. Ich bin sehr neugierig auf Ahriman: Aeternus und Ahriman: Immortalis.

1. Ravenor: Solitarius

Wenn ich ehrlich bin ist es wohl die Gesamtheit aus den Eisenhorn-Romanen, einigen der Kurzgeschichten und dann den drei Ravenor-Bänden, die den dritten Ravenor Band für mich so unglaublich gut machen, dass es für mich die #1 darstellt. Was mir besonders gefällt ist aber auch, dass Ravenor selbst als Teil seines Teams agiert und teilweise sogar in den Hintergrund tritt, während Eisenhorn aus einer sehr egozentrischen Perspektive erzählt wird. So gab es für Dan Abnett einfach noch mehr Möglichkeiten seine Charaktere auszuformen.

Sobald ich mir Magos gegönnt habe werde ich natürlich auch mit den Bequin-Büchern weitermachen - vielleicht ändert sich ja dann dieser Platz 1 noch einmal.