Erscheinungsdatum: Februar 2026
Autor: John French

englischer Originaltitel: Dropsite Massacre

 

Zeit: 005.M31
Handlung: Das Landungsfeldmassaker bietet eine zweite Perspektive auf die zweite große Niederlage der Loyalisten.

Nach den herben Verlusten auf Istvaan III (vgl. Teil 3 der Horus-Heresy-Reihe, Galaxis in Flammen) sind Rogal Dorn und Malcador überzeugt, dass nun rasches und entschlossenes Handeln geboten ist: Horus, Fulgrim, Mortarion und Angron müssen gestellt werden, bevor sich der Aufstand weiter verfestigt.

 

Unter der Führung von Ferrus Manus entsenden sie daher die Iron Hands, die Salamanders und die Raven Guard nach Istvaan V, um die Verräterzu stellen. In einer zweiten Welle sollen Perturabo, Lorgar und Alpharius mit ihren Legionen nachstoßen, um den Verrat endgültig im Keim zu ersticken. 

 

Bewertung: 10 von 10 Punkten!

„Old School Horus Heresy“ trifft es wohl am besten. Die ersten fünf Romane der Horus-Heresy-Reihe bewegen sich für mich ausnahmslos im Bereich von neun bis zehn Punkten. Auch hier habe ich zwischen neun und zehn geschwankt – und letztlich mit der rosaroten Nostalgie-Fan-Brille auf zehn Punkte aufgerundet.

 

Dabei war ich im Vorfeld durchaus skeptisch, ob es überhaupt noch einer weiteren Perspektive auf diese Handlung bedarf. Schließlich wird die Geschichte bereits in Fulgrim erzählt. John French gelingt es jedoch bemerkenswert gut, zusätzliche Protagonisten zu Wort kommen zu lassen, ohne die bekannten Geschehnisse auf Istvaan V bloß zu wiederholen.

 

 

Besonders eindrücklich sind dabei die Einblicke in Horus’ Überzeugungsarbeit gegenüber Angron, nicht alle Verräter sofort auffliegen zu lassen, das Wirken von Fabius Gallus sowie die ersten Space Marines, die sich bewusst dämonischen Mächten hingeben. Und natürlich wäre die Alpha Legion nicht die Alpha Legion, wenn sie nicht noch für eine Überraschung gut wäre. Den Spoiler lasse ich hier aber weg ;)


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